Elektromusik und Fashion
Mode auf den Laufstegen zu präsentieren, gehört seit vielen Jahren zu dem Marketing aller großen Hersteller und Labels dazu. Sogenannte Models, zeigen die aktuelle Modefashion der Saison. Auf allen Catwoks dieser Welt, werden die neusten Kleidungsstücke der Modedesigner vorgeführt und einem ausgewählten Publikum präsentiert.

Gezeigt wird in aller Regel, nur eine exclusive Auswahl von sehr ausgefallenen Stücken. Oft fallen sie fast in die Kategorie des Kostümierens. Entsprechend ist die Musik der Modefashion gewählt. Elektromusik ist eine Richtung, die provozieren soll, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die Models zu richten. Abgestimmt im Schritttempo der Mädchen, erzwingen die Klänge der harten Musikauswahl, die Blicke der Käufer.
Doch auch den Models fällt die Präsentation der Mode einfacher, wenn schnelle und klangvolle Töne den Gang auf dem Laufsteg begleiten. Bewegungen werden flüssiger und der Rhythmus überträgt gewollte Emotionen auf alle Beteiligten der Modenschau. Schnelle Wechsel der Lieder sind gewollt und zielen darauf ab, möglichst eine breite Palette von Kleidungsstücken zeigen zu können, ohne bei dem potenziellen Kunden, ein Gefühl von Langatmigkeit aufkommen zu lassen.
Ruhige Musik etwa, wie Balladen, ließen beim Zuschauer schnell Langeweile und Müdigkeit aufkommen. Müssen diese doch, oft über mehrere Stunden, auf ihrem Platz sitzen. Die Kaufentscheidung wäre langwierig und weniger erfolgreich für die Veranstalter und Designer. Nur rhythmische Musik, entsprechend der gezeigten Fashion, verleitet Kunden zum Kaufen von sehr teurer Markenware - günstiger Schuhe und Kleider möchte hier keiner vertreiben. Daher findet sich auch immer häufiger, die Elektromusik in der Fashion.
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